Okt 10 2014

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JUBILÄUM: 100!!! Rollstuhlprojekte

Abgelegt 13:18 unter Allgemein,Rollstuhlprojekte

100 mal das Privatauto samt Anhänger mit vielen Utensilien eingeräumt, auf dem Weg zu  Menschen, die sich für  andere Lebenssituationen öffnen  und Selbsterfahrung spüren möchten. Es war und ist mir eine besondere Freude, Menschen für Belange eines Mitmenschen mit Handicap zu inspirieren…. Am verkaufsoffenen Sonntag in Landau a. d. Isar war es neulich wieder soweit. Die Raiffeisenbank Landau engagiert mich mit meinem Rollstuhlparcours, – wie schön. Kinder, Jugendliche wie auch mutige Erwachsene und Promis… stellen sich einer neuen Herausforderung. Rollstuhlfahren kann jeder? wie sich der Blickwinkel verändert, wenn man sich „rollend“ fortbewegt haben sich bei meinen 100 Prokjektangebot viele Kinder, Jugendliche wie auch Erwachsene ausprobiert.Wie viel Kraft es erfordert, verschiedene Rampensteigungen zu befahren, wie viel Platz man zum Wenden braucht und vor allem, wie es sich anfühlt – sich im sitzen fortzubewegen, eine Türe zu öffnen, verschiedene Untergründe zu bewältigen, schieben und geschoben zu werden, hat unter anderem auch der Bürgermeister der Stadt Landau, Dr. Jürgen Steininger  selbst ausprobiert. Es tut so gut, wenn sich politisch und gesellschaftlich aktive Menschen mit „Handicap“ „Aktiv“ identifizieren und damit „inklusive Zeichen“ setzen. Theorie ist gut – die Praxis besser. Jegliches „spüren“ hinterlässt Spuren – wie auch jede Praxiserfahrung. Wie hätten wir er gerne wenn des denn (was wir alle nicht hoffen möchten) soweit wäre?… Selbstbestimmt und selbstständig leben zu können, ist für viele von uns eine „Selbstverständlichkeit'“ und wird  beim Bedarfsfall leider  ganz schnell (in Deutschland)  zum LUXUS.
Zurückblickend auf den Start meiner Idee „Selbsterfahrung an die Bevölkerung weiter zu geben“ möchte ich folgenden Menschen ein recht herzliches „Vergelt´s Gott“ aussprechen:

1. Herrn Reihard Böhm, ehem. Gemeindereferent der Pfarrei Ergoldsbach für seine offene Art und den Mut, neue Aktionen  zu ermöglichen.
2. Herrn Georg Franz, Sanitätshaus Zimmermann, Straubing, für die kostenlose Bereitstellung der ersten Rollstühle und seine Anwesenheit bei den ersten Projekten.
3. Der Firma Otto Bock für das großzügige Sponsoring der ersten Rollstühle
4. der vielen einfachen, wie äußerst engagierten Personen, welche die vielen Projektvorhaben möglich gemacht haben! Ein ganz besonders herzliches Vergelt´s Gott.
5. Der erste „Dominostein“ ist immer noch in „Bewegung“ – die Projektvorhaben breiten sich in vielfältigste Weise sehr erfreulich aus (=…….

 

 

 

 

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